Nach tödlichem Brunnen-Drama in Marokko: König spricht Rayans (†5) Familie sein Beileid aus

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08. Februar 2022 – 8:51 Uhr

Tagelang hatte Rayans Familie gehofft, dass alles gut ausgeht. Der fünfjährige Junge war am Dienstag in Marokko in einen 32 Meter tiefen Brunnen gefallen, eine groß angelegte Rettungsaktion begann. Doch seit Samstagabend ist klar: Rayan hat das Drama nicht überlebt. Seine Familie musste miterleben, wie der Junge aus dem Schacht geborgen und dann für tot erklärt wurde.

Angehörige können Rayans Tod nicht fassen

“Mein Herz schmerzt so sehr. Mein Neffe … mein Herz schmerzt. Möge Gott mit ihm sein, so wie Gott mit uns war”, sagt Atiqua Awram, die Tante des Jungen. Eine Frau umarmt sie, spendet ihr Trost.

Mohamed Awram, der Cousin von Rayans Vater, erklärt: “Ich war glücklich, dass sie ihn geborgen hatten. Was ich jetzt fühle, kann ich nicht in Worte fassen.”

Marokkos König spricht Familie des Jungen Beileid aus

Aufnahmen aus der Nacht zeigen weinende Frauen, die nicht begreifen können, dass der kleine Junge tot ist. Im Hintergrund heulen die Sirenen. “Ich kann nicht beschreiben, wie ich

mich fühle, dass mein Cousin tot ist”, schluchzt Rayans Cousin Mohamed Saeid. Dann dreht er sich zur Seite und kann die Tränen nicht mehr zurückhalten.

Auf den Bildern ist ebenfalls zu sehen, wie Rayans Angehörige mit Marokkos König Mohammed VI. telefonieren. Der Monarch habe den Eltern des Jungen sein Beileid ausgesprochen, erklärte das Königshaus.

Junge in Marokko in Brunnen gefallen: Retter gruben Tunnel

Die Rettungsaktion im Dorf Ighran hielt Marokko tagelang in Atem. Rayan war in einen ungesicherten Brunnen in der Nähe seines Zuhauses gefallen. Am späten Samstagabend drangen die Helfer endlich zu dem verschütteten Jungen vor, nachdem sie einen horizontalen Tunnel zum Brunnenloch gegraben hatten.

Als sie den Fünfjährigen in einen Krankenwagen trugen, brach zunächst Jubel aus. Doch wenig später zerschlug sich die Hoffnung auf ein gutes Ende des Brunnen-Dramas. (bst)

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